Strafbefehle werden vom Amtsgericht verschickt. Ein Strafbefehl verurteilt dich zu einer Strafe ohne dass es eine Gerichtsverhandlung gab. Mit einem Strafbefehl werden Verstöße gegen das Strafgesetzbuch geahndet (z.B. Landfriedensbruch, Körperverletzung).

Bußgeldbescheide gibt es vom Stadt- oder Ordnungsamt wenn Du eine Ordnungswidrigkeit begangen hast (z.B. Teilnahme an einer aufgelösten oder nicht genehmigten Demonstration).

Das fiese daran, Du musst innerhalb von einer Frist von 2 Wochen Widerspruch einlegen! Am besten Du wendest dich sofort an deine Ortsgruppe der Roten Hilfe, den Ermittungsausschuss oder deine*n Anwält*in. Du kannst auch selbst Einspruch einlegen, dass kann relativ formlos passieren, Du schreibst z.B. einfach “Hier­mit lege ich Ein­spruch gegen den Straf­be­fehl des Amts­ge­richts … mit dem Ak­ten­zei­chen … ein.” Solltest Du später mit deiner Rechtshilfeorganisation oder der*m Anwält*in entscheidest den Einspruch wieder zurückzuziehen ist das kein Problem und es entstehen für dich keine Kosten oder Nachteile.

Rote Hilfe News

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